Das Reh ist nicht die Frau vom Hirsch…

Die meisten Kinder, aber auch viele Erwachsene, glauben, dass es sich beim Reh um das weibliche Gegenstück des Hirsches handelt. Aber das stimmt nicht. Vielmehr handelt es sich hierbei um zwei völlig unterschiedliche Wildarten: Rehwild und Rotwild. Während das Rehwild, eingeteilt in Rehbock, Rehgeiß und Rehkitz, zu den Trughirschen gehört, zählt das Rotwild, das sich aus Hirschen, Hirschkühen und Hirschkälbern zusammensetzt, zu den sogenannten Echten Hirschen. Das Rotwild ist deutlich größer als das Rehwild. Ein Hirsch wiegt fast zehnmal so viel wie ein Rehbock. Dementsprechend kleiner ist auch das Geweih der Rehböcke. Aber es gibt auch Unterschiede im Verhalten. Während weibliches Rotwild dauerhaft in Rudeln lebt, sind Rehe Einzelgänger und finden höchstens im Winter zu kleinen Gruppen, sogenannten Sprüngen, zusammen. Und auch die Geschmäcker der beiden Arten sind verschieden. Rotwild nimmt viel Nahrung zu sich, die wenig Energie enthält, beispielsweise Gras, Heu oder auch die Rinde von Bäumen. Dagegen ist das Rehwild ein richtiges Schleckermaul. Es nascht von den unterschiedlichsten, leicht verdaulichen Pflanzenteilen, wie Knospen, jungen Trieben oder Kräutern.

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Viel Spass dabei wünschen

Solveig & Dietmar

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